Information aus dem Wahlkreis

Bisherige Besuchergruppen des MdEP Christel Fiebiger in Brüssel und Strasbourg

13.11. bis 14.11.2000 Strasbourg
35 TeilnehmerInnen, dar. Kommunalpolitiker und Landwirte aus dem Landkreis Prignitz

29.11. bis 30.11.2000 Brüssel
35 TeilnehmerInnen aus dem LK Stendal und der Stadt Potsdam, dar. Schülerinnen und Schüler des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums, Mitglieder des Vereins zur Förderung der ländlichen Region Altmark e.V., Kommunalpolitiker und Landwirte des LK Stendal, Frauen der Koordinierungsstellen zur beruflichen Förderung von Frauen im Altmarkkreis (rosa)

04.07. bis 05.07.2001 Strasbourg
40 TeilnehmerInnen, dar. Mitglieder des Kreisbauernverbandes Prignitz und Schülerinnen und Schüler des Oberstufenzentrums in Wittenberge

03.09. bis 04.09.2001 Strasbourg
40 TeilnehmerInnen, dar. Mitglieder des Kreisbauernverbandes Prignitz und des Landesbauernverbandes Brandenburg, Schülerinnen und Schüler einer Betriebsberufsschule des Bördelandkreisses in Sachsen-Anhalt,

15.05. bis 16.05.2002 Strasbourg
45 Teilnehmerinnen, dar. Mitglieder der Landseniorenvereingung Prignitz,

29.05. bis 30.05.2002 Brüssel
45 Teilnehmerinnen, dar. Sonderpreisträgerinnen eines Europäischen Wettbewerbs des Echtemeyer-Gymnasiums in Bad Liebenwerda, Schülerinnen und Schüler der Realschule in Perleberg, Mitarbeiterinnen der Verbraucherzentrale in Stendal, Gewinner eines Preisausschreibens der Pritzwalker Stadtzeitung, Mitarbeiter eines landwirtschaftlichen Beratungsunternehmens in der Prignitz und Mitarbeiter des Cjsd Perleberg und Aussiedler aus dem LK Prignitz

13.05. bis 14.05.2003 Strasbourg
44 PDS-Kommunalpolitikerinnen und Kommunalpolitiker aus den Kreisen Prignitz und Ostprignitz-Ruppin - als Dankeschön für ihr bisher geleistetes kommunales Engagement

8.10. bis 9.10. 2003 Brüssel
46 TeilnehmerInnen, darunter Mitglieder des Kreisbauernverbandes Prignitz e.V., Kandidatinnen und Kandidaten der PDS für die Kommunalwahlen am 26. Oktober 2003, Mitarbeiter der Kreisverwaltung des Landkreises Prignitz




Besuchergruppe beim "Fahnenappell" im Brüsseler Gebäude des Europäischen Parlaments




Christel Fiebiger beantwortet Besucherfragen zur Parlamentsarbeit und "großen" Politik




Aufmerksame und kritische Zuhörer aus dem Wahlkreis - trotz anstrengender Busreise




Nach dem Besuch im Europäischen Parlament in der Rue Wiertz in Brüssel




Prignitzer vor alten Brüsseler Bürgerhäusern - Die Stadtbesichtigung ist immer ein Knüller.




Schülerinnen und Schüler des Potsdamer Helmholtz-Gymnasiums vor dem Männeken Piss


Gute Atmosphäre im Parlament

Der Besuch im Europäischen Parlament hat mir dessen Funktionsweise und Bedeutung nahe gebracht. Das Gespräch mit MdEP Christel Fiebiger, der unmittelbare Kontakt zur "Politik" beim Tribünenbesuch des Saals und das Material, das während der Fahrt verteilt wurde bzw. im EP auslag, waren sehr anschaulich und informativ - ich wusste vorher kaum etwas über das EP, da dies kein Unterrichtsgegenstand für mich war und ich auch aus den Medien (die ich wahrscheinlich nicht aufmerksam genug studiert habe) darüber auch nur sehr wenig entnehmen konnte. Insofern ist der Besuch als Aufklärungsmittel in Bezug auf die Arbeitsweise, die Möglichkeiten und die Bedeutung (die deutlich über dem liegt, was man auf nationaler Ebene erreichen kann) des EP sehr geeignet. Das schafft Vorurteile/Pauschal-urteile ab (vergeudete Steuergelder etc.).
Dass die europäische Politik bzw. das politische System der EU noch wenig Bedeutung im Unterricht hat, wird sich demnächst ändern - immerhin ist unsere Schule z. B. Europaschule geworden.

Die Zeit, die wir im EP verbracht haben (2h Informationsgespräch und 1h Tribünenbesuch), war an und für sich ausreichend. Sicherlich wäre es wünschenswert gewesen, dass man sich im Gebäude frei bewegen könnte oder geführt wird, aber ich verstehe, dass das in Gruppen nicht möglich ist, da dabei ja die Arbeit der Abgeordneten bzw. des Personals stark beeinträchtigt werden würde.
Schade war es, dass von den Abgeordneten während unserer Besuchszeit nur ein kleiner Teil anwesend war - vor allem zu einem so wichtigen Thema wie einer Debatte zur Charta der Grundrechte der EU und im Hinblick auf die Osterweiterung (insbesondere Türkei). Für zukünftige Besuche wäre es günstig, wenn man dabei auch eine Abstimmung anschauen könnte. Denn wir mussten gerade gehen, als eine wichtige gerade beginnen sollte.

Die Atmosphäre im Parlament hat mir sehr gefallen, die Argumentation wurde sachlich geführt und die Sprecher hatten sich sehr gut vorbereitet. Es wurde auf gegensätzliche Argumente eingegangen und diese teilweise sogar bestätigt - so sollten Debatten sein. Die Stadtbesichtigung am Vortag war sehr gut gelungen, denn gerade Straßburg hat recht viel zu bieten. Nach Möglichkeit sollte beim nächsten Mal die Stelle, von der man auf eigene Faust Straßburg erkunden kann (bzw. sich eine Möglichkeit, was zu essen, sucht), sich an den beiden Tagen voneinander unterscheiden, damit man mehr von der Stadt sieht. Die Zeitplanung war auch etwas anstrengend in Bezug auf die Fahrt: Angenehmer wäre es, z.B. wenn man Sonnabend Abend losfahren würde, am Sonntag Nachmittag die Stadtbesichtigung, am Montag der Besuch des Parlaments (vielleicht etwas länger) und am Dienstag Morgen die Rückfahrt. Da das aber auch eine Kostenfrage ist, ist die aktuelle Variante wahrscheinlich doch sinnvoller, wobei man als Reisender den Mittwoch aber auch als "Urlaub" einplanen sollte, da wir ja erst sehr spät nach Hause gekommen sind.

Matthias





Mitglieder des Kreisbauernverbandes Prignitz vor dem Münster in der Altstadt von Strasbourg



Anstrengend, aber sehr interessant

Die Reise nach Straßburg war wirklich sehr interessant und schön, wahrscheinlich weil ich mir vorher auch nicht so viele Gedanken darüber gemacht hatte, wie es wohl werden könnte. Die 11-stündige Hinreise (von Pritzwalk nach Kehl) verlief sehr ruhig da nahezu jeder Mitreisende schlief oder döste zumindest vor sich hin. In Kehl, der Stadt wo unser Hotel lag, angekommen, gab es kurz nach dem Einchecken auch schon Mittagessen. Anschließend fuhren wir mit dem Bus nach Straßburg, wo uns laut Reiseplan eine Stadtrundfahrt bevorstand. Leider regnete es schon den ganzen Tag und so waren meine ersten Eindrücke von der Stadt nicht sonderlich gut. Wir durchführen Neubauviertel, die in dem trüben Wetter besonders hässlich aussahen.

Nachdem dann aber unsere Reiseführerin zu uns gestoßen war und wir nach kurzer Zeit das alte Zentrum der Stadt erreichten, änderte sich meine Meinung über Straßburg erheblich, denn selbst der Regen konnte dem wundervollem Bild das sich mir durch die alten Fachwerkhäuser, Kirchen und Villen bot, nichts anhaben. Als Abschluss der Stadtbesichtigung zeigte uns unsere Reiseführerin den Münster, ein wunderschönes Gebäude, dessen Bau fast 200 Jahre dauerte und mich vielleicht gerade deshalb so reizte. Nach Beendigung der Stadtführung gab man allen Teilnehmern der Reise drei Stunden Zeit, um sich die Stadt anzusehen und etwas zu Essen, dafür gab man uns sogar 170 Franc.

Am kommenden Tag stand dann der Besuch des Europäischen Parlaments auf dem Programm, auf den ich schon besonders gespannt war. Dort erfolgte erst einmal eine Sicherheitskontrolle wie am Flughafen bis wir uns schließlich alle vollzählig in einer Art Sprechzimmer wiederfanden, wo uns unsere Sponsorin dieser Reise, die PDS-Abgeordnete Frau Fiebiger, etwa eine Stunde die Aufgaben und Tätigkeiten einer Europaabgeordneten erklärte. Um 11 Uhr ging es dann in den Plenarsaal, wo wir etwa eine Stunde lang den Abgeordneten und Ihren Reden zuhören durften.

Nachdem wir das Parlament und eine kleine Demonstration davor hinter uns gelassen hatten, aßen wir im Zentrum zu Mittag und danach ging es ab nach Hause. Die Rückfahrt war viel anstrengender für mich, weil ich wusste, dass ich am nächsten Tag wieder zur Schule, ja sogar eine Klausur schreiben musste, und es immer später wurde. Als ich dann so gegen halb drei endlich zu Hause im Bett lag überlegte ich noch, dass diese, wenn auch sehr kurze Reise doch wirklich sehr interessant und spannend war und ich es, wenn ich die Möglichkeit dazu hätte, es auf jeden Fall wieder machen würde!

Jenny






Kommunalpolitiker in Strasbourg 13./14. Mai 2003

  

Ankunft am Hotel in Kehl nach 10 Stunden Busfahrt.


vor dem Gebäude des Europäischen Parlaments




     Informationsgespräch der Kommunalpolitiker mit Christel Fiebiger

                     




                  Stadtrundgang - immer ein Höhepunkt

                             


Die Ernte kann kommen ...


                             

Nach anstrengendem Stadtrundgang erst einmal eine Stärkung ...





Impressionen vom Brüssel-Besuch am 8. und 9. Oktober 2003



              

                              aus: Der Prignitzer


                               

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